Stromtarife exklusiv

Strommarkt

In der Struktur des Strommarktes in Deutschland zeigt sich, dass der Markt von vier Großkonzernen dominiert wird. Die Energieunternehmen E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW vereinen rund 90 Prozent Marktanteil auf sich. Der Rest entfällt auf lokale Energieversorger, zum Beispiel kommunale Stadtwerke.

Die vier Großen erzeugen zusammen rund 85 Prozent der gesamten Strommenge in Deutschland. Seit der Öffnung des Marktes 1998 ist es grundsätzlich jedem Marktteilnehmer erlaubt, Strom zu produzieren und anzubieten. Die Stromnetz-Betreiber sind verpflichtet, gegen eine so genannte Netzgebühr den angebotenen Strom bis zum Endverbaucher durchzuleiten.

An der Strombörse im sächsischen Leipzig, einer Art Großhandelsmarkt für angebotene Elektroenergie, kaufen die Versorger in bestimmten Zeitabständen die langfristig benötigten Strommengen zu den an der Börse gehandelten Preisen. Je günstiger diese sind, mit desto niedrigeren Tarifen für den Endverbraucher können die Versorger im Wettbewerb operieren. 1100 Unternehmen agieren auf dem deutschen Strommarkt, entsprechend different und variabel fallen die Preise aus. Ein einheitlicher Strompreis gehört seit der Liberalisierung der Vergangenheit an.